fbpx

Was geschah?

Die Vereinigten Staaten scheinen sich endlich ernsthaft mit ihrer alternden Infrastruktur zu befassen, und das lässt die Investoren von U.S. Steel (NYSE:X) begeistert sein. Die Aktien des Stahlgiganten kletterten im März um 57,6%, laut Daten von S&P Global Market Intelligence, in Erwartung einer wachsenden staatlichen Nachfrage.

Was heißt das?

Beamte sprechen schon seit einer Generation über die vorhandene Infrastruktur. Biden stellte im März einen fast 1 Billion Dollar schweren Plan zur Modernisierung der US-Infrastruktur vor, und das dürfte eine Menge zusätzlicher Nachfrage nach Stahl bedeuten.

Investoren kauften im Vorfeld des Auftragsflusses ein. Die Aktien von U.S. Steel sind jetzt in den letzten sechs Monaten um mehr als 200 % gestiegen, einschließlich der starken Performance im März.

Auch ohne die zusätzliche staatliche Nachfrage haben sich die Aussichten für Stahl und die Preisgestaltung verbessert, da sich die Wirtschaft wieder erholt. U.S. Streel sagte Mitte des Monats, dass sie erwarten, im ersten Quartal 1,02 $ pro Aktie zu verdienen, besser als der Konsens von 0,72 $. Der Analyst von BMO Capital, David Gagliano, bezeichnete diese Prognose als etwas enttäuschend“, da er davon ausgeht, dass sich die derzeitige Erholung der Stahlpreise bis in die zweite Hälfte des Jahres 2021 fortsetzt.

 Was bedeutet das nun?

Der Kursanstieg der U.S. Steel-Aktie in den letzten Monaten war beeindruckend, aber Vorsicht ist angebracht. Industrieaktien neigen nicht dazu, diese Art von Sprüngen aufrechtzuerhalten, und es scheint, dass nach dem starken Anstieg von U.S. Steel der Aufwärtstrend von hier an wahrscheinlich begrenzt ist. Das Unternehmen wurde im Laufe des Monats aufgrund der Bewertung mehrfach auf „Halten“ herabgestuft.

Und Bidens Infrastrukturplan muss noch viele Hürden im Kongress überwinden, bevor er Gesetz wird, mit vielen Möglichkeiten, den Umfang zu kürzen oder Prioritäten zu ändern. Es ist auch fraglich, wie viel der Stahlnachfrage von US-Produzenten gedeckt werden kann, wenn man die höheren Preise im Vergleich zu Importen bedenkt.

Quelle: (fool.com)